Worauf Sie achten sollten, wenn Sie Medientechnik in bestehende IT einbinden

Der Besprechungsraum ist vorbereitet, die Teilnehmer warten – aber die Technik spielt nicht mit. Die Kamera verbindet sich nicht, der Ton bleibt stumm, das Meeting beginnt mit Verzögerung. Solche Situationen kennt fast jedes Unternehmen. Mit den richtigen Partnern wie der VAV muss das heute nicht mehr passieren.

Blick in den Konferenzraum Lech - ein Tisch mit fünf Stühlen, darauf ein Speaker-Tracking-System und ClickShare-System. An der Wand sind zwei große Bildschirme.

Medientechnik ist längst unverzichtbar geworden. Sie soll den Arbeitsalltag vereinfachen und Abläufe verbessern. Doch oft scheitert sie an einer schlechten Integration in die IT-Infrastruktur.

Wir unterstützen Sie dabei, Medientechnik von Anfang an technisch und organisatorisch durchdacht einzubinden und erfolgreich zu nutzen.

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie das gelingt. Sie erhalten einen Überblick über die Grundlagen von Medientechnik und IT, erfahren, welche Schritte bei der Planung wichtig sind und wie die Umsetzung reibungslos funktioniert. Denn: Gut integrierte Technik arbeitet im Hintergrund – und macht genau dort den Unterschied. Und: Es geht nicht nur um Technik, sondern um smarte Räume, die zum Team passen.

Grundlagen: Medientechnik und IT-Infrastruktur

Die Einbindung von Medientechnik in bestehende IT-Infrastrukturen zählt heute zu den zentralen Anforderungen moderner Unternehmen. Das Ziel ist, Kommunikation und Zusammenarbeit effizient zu gestalten.

Dabei geht es nicht nur darum, die technischen Grundlagen beider Bereiche zu verstehen und die Schnittstellen gezielt zu berücksichtigen. Entscheidend ist auch, wie die Mitarbeitenden die vorhandenen Systeme tatsächlich nutzen.

Wird ein System eingeführt, das das Team nicht versteht, entstehen schnell Parallelstrukturen. Mitarbeitende nutzen dann nicht das bereitgestellte System, sondern greifen auf Alternativen zurück – oft zeitaufwendiger, aber verständlich und praxistauglich.

Am Anfang steht also die gemeinsame Sprache: Alle sollten dieselben Begrifflichkeiten verwenden. Deshalb sehen wir uns die Begriffe „Medientechnik“ und „IT-Infrastruktur“ einmal genauer an.

Die Medientechnik umfasst alle technischen Systeme, die audiovisuelle Inhalte erzeugen, verarbeiten oder übertragen. Dazu gehören Videokonferenzanlagen, interaktive Displays, Projektoren oder digitale Informationssysteme. Diese Technik spielt in Besprechungsräumen, Schulungszentren oder im Empfangsbereich eine zunehmend wichtige Rolle.

Die IT-Infrastruktur wiederum besteht aus Hardware wie Servern, Computern, Routern und Switches sowie aus Software-Komponenten wie Betriebssystemen, Anwendungen und Datenbanken. Netzwerke sorgen dafür, dass diese Komponenten miteinander kommunizieren und Daten sicher übertragen werden. Eine gut geplante IT-Infrastruktur bildet das technische Fundament für digitale Arbeitsprozesse.

Beide Bereiche treffen an sogenannten Schnittstellen aufeinander. Ein praktisches Beispiel: Sie betreten einen modern ausgestatteten Konferenzraum. In der Mitte steht ein großer Bildschirm, an der Decke hängt eine Kamera, und auf dem Tisch liegt ein kleines schwarzes Gerät mit Netzwerkanschluss – ein Medientechniksystem, etwa ein Videokonferenz-Hub.

Damit dieses System Ton und Bild an andere Teilnehmende überträgt, braucht es eine Verbindung zum Unternehmensnetzwerk. Diese Verbindung erfolgt über eine Netzwerkschnittstelle – in diesem Fall die LAN-Buchse auf der Rückseite des Geräts. Das angeschlossene Netzwerkkabel verbindet das System mit dem Server oder dem Internetzugang im Haus. So kann es Daten austauschen, etwa die Videodaten des laufenden Meetings oder Updates für die Steuerungssoftware.

Die Netzwerkschnittstelle ist also die Tür zur Außenwelt des Geräts. Ohne sie bleibt das System isoliert und kann weder mit anderen Geräten im Raum kommunizieren noch an einem Videocall teilnehmen.

Alternativ gelingt die Anbindung über Steuerungsprotokolle oder APIs, die den Datenaustausch zwischen Systemen ermöglichen. Ein gutes Beispiel ist unser Digital-Signage-System am Standort Igling: Jeden Morgen werden automatisiert die aktuellen Verkehrsdaten auf die Bildschirme im Foyer und im Marktplatz übertragen – so haben unsere Techniker alles im Blick, bevor es zum Kunden geht.

Wer Industriestandards einhält und Systeme auswählt, die auf Kompatibilität ausgelegt sind, schafft die beste Basis für eine erfolgreiche Integration.

Planung der Integration

Eine gelungene Einbindung beginnt mit einer strukturierten Planung. Diese stellt sicher, dass die eingesetzte Medientechnik nicht nur technisch funktioniert, sondern langfristig zu den Zielen und Arbeitsweisen im Unternehmen passt.

Am Anfang steht eine genaue Bedarfsanalyse. Welche Räume sollen ausgestattet werden? Welche Funktionen werden benötigt? Wie viele Personen nutzen die Technik gleichzeitig? Eine detaillierte Planung berücksichtigt nicht nur Geräte, sondern auch bestehende Abläufe und die übergeordnete IT-Landschaft. Hierbei kann eine Unternehmens-IT-Übersicht eine gute Basis und Hilfe sein.

Im nächsten Schritt erfolgt die Kompatibilitätsprüfung. Dabei zeigt sich, ob die gewählte Medientechnik problemlos mit vorhandenen IT-Komponenten zusammenarbeitet. Technische Schnittstellen, Protokolle und Sicherheitsstandards sollten dabei aufeinander abgestimmt sein. Wer frühzeitig klärt, was wie zusammenpasst, verhindert spätere Reibungsverluste.

Ebenso wichtig ist die Frage nach der Skalierbarkeit. Systeme sollten nicht nur für den aktuellen Bedarf ausgelegt sein, sondern auch mit dem Unternehmen wachsen können. Modularer Aufbau, Erweiterbarkeit und die Wahl offener Standards helfen dabei, zukunftssicher zu planen.

Sie möchten erste Ideen sammeln? Probieren Sie unseren Raumkonfigurator aus. Klicken Sie sich durch und sehen Sie, wie sich Ihr Konferenzraum mit moderner Medientechnik ausstatten lässt. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, Ihre Kontaktdaten für ein individuelles Angebot anzugeben: zum Raumkonfigurator

Technische Umsetzung

Ist die Planung abgeschlossen, folgt die praktische Umsetzung. Ziel ist, dass sich Medientechnik nahtlos in den Arbeitsalltag integriert und möglichst wenig Aufwand bei der Bedienung entsteht.

Zuerst werden die Geräte ans Netzwerk angebunden – je nach Anforderungen über LAN oder WLAN. Dabei ist es wichtig, Bandbreite und Netzstruktur zu prüfen. Besonders bei Videokonferenzen oder hochauflösenden Inhalten ist eine stabile Verbindung entscheidend. Häufig lohnt es sich, separate Netzbereiche (VLANs) für audiovisuelle Technik zu reservieren. Denken Sie auch daran, Mitarbeitende im Homeoffice oder unterwegs von Anfang an mitzudenken.

Damit die Systeme miteinander kommunizieren, müssen sie auf gemeinsamen Standards basieren. Hier kommen Protokolle wie AV-over-IP oder HDMI ins Spiel. Sie ermöglichen eine verlustfreie Übertragung von Audio- und Videosignalen. Für die Steuerung bieten sich APIs an, mit denen sich Funktionen in zentrale Systeme einbinden und automatisieren lassen.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Wenn bei uns ein Mitarbeiter den Huddle Room „Ammersee“ buchen möchte, trägt er dies im Raumbuchungssystem ein – automatisch erscheint dann der Belegungsstatus auf dem digitalen Türschild.

Auch die Benutzerfreundlichkeit darf nicht zu kurz kommen. Plug-and-Play-Lösungen wie Barco ClickShare machen es leicht, Inhalte zu präsentieren. Wer den USB-C-Button an den eigenen Laptop anschließt, verbindet sich automatisch mit dem Präsentationssystem – die eigene Präsentation erscheint direkt auf der Leinwand.

Ein letzter, aber entscheidender Punkt: Die Umsetzung sollte gut dokumentiert sein. Nur so lassen sich Systeme effizient warten, Updates durchführen oder Fehler schnell beheben. Zentral verwaltete Lösungen bieten hier einen echten Vorteil. Denn wenn Technik einfach funktioniert und unauffällig ihren Dienst tut, ist sie richtig integriert.

Fazit

Die Integration von Medientechnik in bestehende IT-Strukturen erfordert ein durchdachtes Zusammenspiel aus Planung, technischer Umsetzung und Weitblick. Mit Lösungen, die zuverlässig im Hintergrund arbeiten, schaffen Unternehmen Räume, die funktionieren – und genau dafür steht VAV Medientechnik.

Wir helfen Ihnen, die richtigen Grundlagen zu legen, passende Schnittstellen auszuwählen und Standards sinnvoll zu nutzen. So entsteht eine verlässliche Basis für moderne Zusammenarbeit.

Denn Medientechnik entfaltet ihr Potenzial dann, wenn sie den Alltag unterstützt – und nicht stört. Eine gelungene Integration macht genau das möglich.

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